leitet den Lehrstuhl Raumplanung und Raumforschung an der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar und hier Studiengangsleiter des Bachelor und Master Urbanistik.

Er ist Mitglied des Institutes für Europäische Urbanistik und Direktor des Bauhaus-Institutes Theorie und Geschichte der Architektur und Planung. 

Sein wichtigster Forschungsgegenstand ist derzeit die Planungsgeschichte Europas im 20. Jh. Er ist der Direktor des Programms European Joint Doctorate urbanHIST – History of European Urbanism in the 20th Century.

 

 

 

Zum KOMET - Projekt

Der demografische Wandel sowie die Globalisierung und Digitalisierung unserer Gesellschaft stellen Deutschland und hier insbesondere die ländlichen Räume vor enorme Herausforderungen; so auch die KOMET-Region im  südlichen Ilm-Kreis. Die Veränderungen eröffnen aber auch neue Chancen und Möglichkeiten.

Die herkömmlichen Planungsansätze und -instrumente reichen oft nicht mehr aus, die Lebensqualität aller Generationen auf dem Land zu sichern. Daher sind die Instrumente und Planungsgrundsätze zu hinterfragen und fortzuentwickeln. Dies ist nicht mehr nur Aufgabe der öffentlichen Hand. Immer mehr ist Mitwirkung und Verantwortungsübernahme zivilgesellschaftlicher Akteure, privatwirtschaftlicher Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger gefragt. Auch die Wissenschaft muss hier ihren Beitrag leisten.

 

Das KOMET-Projekt bietet der Professur Raumplanung und Raumforschung der Bauhaus-Universität Weimar die Möglichkeit, praxisnah an der Entwicklung neuer kooperativer und partizipativer Instrumente mitzuwirken, durch Forschung und Lehre den Prozess wissenschaftlich und fachlich zu begleiten und übertragbare Forschungserkenntnisse abzuleiten.

Als Mitglied des regionalen Planungsbeirats Mittelthüringen, ist es meinem Lehrstuhl und meinen Mitarbeiterinnen ein besonderes Anliegen, die KOMET-Modellregion im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald bei ihrer Entwicklung wissenschaftlich zu unterstützen und voranzubringen; kooperativ und partizipativ.

Prof. Dr. Max Welch Guerra

Über mich

Zur gesamten VITA

29 Jahre, Ausbildung und Studium: Master of Science (M.Sc.), Stadt- und Raumplanung an der Fachhochschule Erfurt.

Seit 01.01.2017 angestellt beim Landratsamt des Ilm-Kreises als Projektkoordinator für das „KOMET-Projekt – Kooperativ Orte managen im UNESCO Biosphärenreservat Thüringer Wald“, davor Angestellter der Stadt Sangerhausen im Fachdienst Stadtplanung und Angestellter beim Planungsbüro – Planungsgruppe 91 in Gotha

Zum KOMET - Projekt

Also Projektkoordinator des KOMET-Projektes bin ich für die Städte und Gemeinden aber insbesondere für die Bürger des Modellraums der Ansprechpartner Rund um das Projekt und das Bindeglied zum Landratsamt des ILM-Kreises.

Persönlich sehe ich den Prozess des demografischen Wandels im Modellraum und Allgemein im ländlichen Raum nicht als Problem oder Risiko, sondern vielmehr sehe ich diese Entwicklung als eine Chance für die Städte und Gemeinden sich zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Diese kann und wird jedoch nicht ohne aktive Beteiligung und Zusammenarbeit der Bürgerschaft sowie der verschiedenen Akteure passieren können. Denn nur gemeinsam kann die Chance genutzt werden die Städte und Gemeinden nachhaltig und für die kommenden Generationen attraktiv und lebenswert zu gestallten.

Lucas Weis