Bereits zum sechsten Mal traf sich die Arbeitsgruppe „Ausbildung und Arbeit der KOMET-Region“. Das zentrale Thema des Treffens am 24. April in der Staatlichen Gemeinschaftsschule Großbreitenbach war die berufliche Orientierung an den Schulen und deren Zusammenspiel mit der Wirtschaft und anderen Akteuren in der Region.

Unter den 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand sich auch die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders, die die Wichtigkeit der beruflichen Orientierung und des Zusammenwirkens aller Akteure betonte. Das Grundanliegen, die „ländliche Region zu stärken und die Möglichkeiten der beruflichen Karriere zu verdeutlichen und somit die Attraktivität vor Ort zu steigern und den Wegzug vor allem junger Menschen zu stoppen“, wurde von ihr besonders hervorgehoben.

Unter den Teilnehmenden fanden sich neben Vertretern des Landkreises auch der VG-Vorsitzende Andreas Beyersdorf, der Bürgermeister der Stadt Großbreitenbach, Hans-Jürgen Beier, sowie Vertreter der IHK, der Agentur für Arbeit und die Ausbildungsverantwortlichen der Sparkassen Arnstadt-Ilmenau, des Unternehmens Wiegand-Glas und anderer. Auch handwerkliche Unternehmen waren vertreten. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass der Bäckermeister Helmut Eberhardt bisher an jedem Treffen teilnahm und wertvolle Tipps aus seinem breiten Erfahrungsschatz in die Diskussion einbringt.  

Besonders erfreulich war, dass nicht nur der Ort des Treffens dort lag, wo die Hauptadressaten der beruflichen Orientierung sind, sondern auch Lehrer, Elternvertreter und Schüler an dem Treffen teilnahmen. Besonderer Dank gilt dabei der Rektorin der TGS Großbreitenbach, Andrea Köhler, und ihrem Team, die das Treffen und die angenehme Atmosphäre im Schulgebäude ermöglichten.

Vielversprechend wurden aus dem Treffen wichtige Impulse für die nächsten Monate gesetzt und Kooperationen vereinbart, in welchen Synergien aus verschiedenen Bereichen gebildet werden. Beispielsweise bei den Informationsangeboten zur beruflichen Orientierung, die zwar reichlich vorhanden sind, aber in letzter Zeit auch nicht immer einen hohen Besucherzuspruch hatten. Oder die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Beteiligten, insbesondere die Einbeziehung der Schüler und Eltern in die geplanten Maßnahmen.

Nun geht es an die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen. Da sind zum einen Übersichten zu möglichen Berufen in der KOMET-Region, aber auch gemeinsame Veranstaltungen von Unternehmen und der TGS Großbreitenbach im Rahmen des Tages der offenen Tür der Schule und die Möglichkeiten der Orientierung in den Unternehmen.

Das nächste Treffen ist für Ende Juni 2018, noch vor Beginn der Sommerferien geplant. Ein genauer Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

Beim 4. AG-Treffen wurden mehrere Ideen für mögliche Projekte erarbeitet, die bei der Zusammenfassung mit den TN des 5. AG-Treffens weiterdiskutiert und teilweise weiterentwickelt wurden.

Im Rahmen der geplanten Werkstatt sowie in nachfolgenden AG-Treffen sollen diese Projektvorschläge inhaltlich kritisch geprüft, konkretisiert sowie Verantwortlichkeiten und Kosten/Finanzierung geklärt werden. Bis zur Sommerpause wird die AG darüber entscheiden, welche der Teilprojekte im Rahmen des KOMET-Projektes oder in anderer Verantwortung weiter verfolgt, konkretisiert und umgesetzt werden.


 

Insgesamt 17 Akteure aus Wirtschaft, IHK, Bildung und öffentlicher Verwaltung trafen sich am Montag, 28.08.17, von 17:00 bis 20:00 Uhr im Haus der Begegnung in Gehren, um neue Wege für den lokalen Ausbildungsmarkt zu finden.

Das 2. Treffen der Arbeitsgruppe „Ausbildung und Arbeit in der KOMET-Region“ hatte mehr als doppelt so viele Teilnehmende, wie beim 1. Treffen. Auch in den Diskussionen zu den spezifischen Fragestellungen aus dem 1. Treffen zeigte sich das gestiegene Interesse am Thema. Fachkräftebedarfe, Ausbildungsreife und Vernetzungen zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft sowie der regionalen Wirtschaft untereinander bestimmten die Diskussionsrunden.

Nach einem einführenden Überblick zu Präsentations- und Informationsmöglichkeiten, Netzwerken im Bereich Fachkräfte und Berufsorientierung sowie zum Standortinformationssystem und der Unternehmensdatenbank des Ilm-Kreises durch Frau Beyer vom Sachgebiet für Wirtschaft und Infrastruktur, setzten sich die Anwesenden in verschiedenen Arbeitsgruppen mit den Anforderungen an potenzielle Auszubildende, an Ausbildungsbetriebe und zu notwendigen Informations- und Kooperationszugängen auseinander. Die zentrale Fragestellung, wie in der Region Ausbildungsangebote vorgehalten und vermarket werden können, bestimmte dabei immer wieder die Diskussion. Auch die Frage nach der Sicht und den Zugangsmöglichkeiten für die Schulabgänger wurde, mit dem Hinweis auf zielgruppengerechte Vermarktung, kritisch hinterfragt.

Ein weiterer Schritt ist gemacht und es ist geplant, sich weiter diesen Fragestellungen zu widmen und rasch Ergebnisse zu erzielen, so die Teilnehmenden unisono. Es wird verstärkt daran gearbeitet, beim nächsten Treffen ein ausgewogeneres Verhältnis der Akteure, vor allem aus schulischen und berufsbildenden Einrichtungen zu erreichen.

Für alle Interessierte, die bisher noch nicht an der Arbeitsgruppe teilhaben, besteht Anfang November erneut die Gelegenheit aktiv an der Gestaltung mitzuwirken und ihre kreativen Ideen einzubringen. Der genaue Termin sowie der Ort des nächsten Treffens werden über die lokale Presse, die Amtsblätter und auch auf der Website www.biosphaere-komet.de bekanntgegeben.

 

AG Arbeit und Ausbildung - ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Region

In den frühen Abendstunden des 03.07.2017, trafen sich Interessierte Bürgerinnen und Bürger der KOMET-Region zur 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Ausbildung und Arbeit in der KOMET-Region“. Die noch kleine, aber trotzdem verschiedene gesellschaftliche Bereiche umfassende Teilnehmendengruppe, befasste sich intensiv mit Fragenstellungen, die im Bereich Bildung, Ausbildung und Arbeit aus den Bürgerdialogen hervorgegangen sind. Die Schwerpunkte

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