31.01.2019: Planungsauftrag für Elektroanlage Kulturhaus Gillersdorf in erster Stadtratssitzung der Landgemeinde Großbreitenbach vergeben

Die Gemeindestrukturrefom in Thüringen hat auch großen Einfluss auf die Arbeit im KOMET-Projekt. Nach dem Beitritt Gehrens zu Ilmenau (Juli 2018) schlossen sich nun im Süden des Ilm-Kreises mit dem Jahresbeginn acht Gemeinden zur Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ zusammen, sieben davon sind KOMET-Modellraumkommunen. 

 

Bereits bei ihrer ersten Stadtratssitzung am Mittwochabend, 54 der 68 Übergangsstadträte aus allen Ortsteilen waren anwesend, wurde der Planungsauftrag für die Sanierung der Elektroanlage im Kulturhaus Gillersdorf vergeben. Dies ist eine der beantragten Dorferneuerungsmaßnahmen der „Dorfregion Großbreitenbach“ und hätte durch den kleinen Ort Gillersdorf ohne Zusammenschluss finanziell nicht gestemmt werden können.

 

Das Gemeindliche Entwicklungskonzept (GEK) für die „Dorfregion Großbreitenbach“ wurde im Mai 2018 durch 6 KOMET-Modellraumkommunen beschlossen. Die Erarbeitung des Konzeptes geht zurück auf einen Bürgermeisterdialog des KOMET-Projektes im November 2016, in dem die Möglichkeiten für eine Aufnahme in das neue Dorferneuerungsprogramm durch Frau Neugebauer von der Thüringer Landgesellschaft dargelegt wurden. Um allen Dörfern rings um Großbreitenbach die gemeinsame Erarbeitung zu ermöglichen, übernahm der Landkreis die Eigenanteile der Gemeinden Wildenspring und Neustadt/ Rstg. Ohne diese kreisliche Unterstützung wäre eine Teilnahme auf Grund ihrer prikären Haushaltssituation nicht möglich gewesen.

Die Anerkennung der Dorfregion „Großbreitenbach“ als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung erfolgte im Herbst 2018.