28.11.2018: Festveranstaltung zur Anerkennung des Biosphärenreservats Thüringer Wald mit Übergabe der UNESCO-Urkunde

Staatssekretär Möller: Die Erweiterung auf über 33.000 Hektar Größe ist eine große Chance für die Regionalentwicklung

Am  28. November 2018 erhielt das Biosphärenreservat Thüringer Wald im Rahmen einer Festveranstaltung seine neue UNESCO-Urkunde. Mit dieser Urkunde erkennt die UNESCO das Biosphärenreservat in seiner neuen Größe an und bestätigt den Verbleib im weltweiten Netz dieser Schutzgebiete.

„Unter dem Dach der UNESCO und im Austausch mit anderen Biosphären-Regionen können wir unsere Natur besser schützen und den Thüringer Wald weiterentwickeln. Tourismus, Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz sollen dabei Hand in Hand gehen.“, so Umweltstaatssekretär Olaf Möller.

Hintergrund:

Das Biosphärenreservat Thüringer Wald liegt zwischen Ilmenau, Oberhof, Schleusingen, Suhl und Masserberg. Die Mittelgebirgsregion ist überwiegend von Buchen- und Fichtenwäldern bedeckt. Artenreiche Wiesen und Weideflächen durchziehen entlang der Täler das Gebiet. Hier sind seltene Tierarten wie der Schwarzstorch oder der Feuersalamander beheimatet. Der markante Wanderweg Rennsteig erschließt das Biosphärenreservat Thüringer Wald auf über 30 Kilometern touristisch.

Die UNESCO erkennt nunmehr zum dritten Mal das Biosphärenreservat als UNESCO-Biosphärenreservat an. Die erste Anerkennung erfolgte 1979 als UNESCO-Biosphärenreservat Vessertal mit einer Größe von rund 14 km², die zweite 1990 als UNESCO-Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald mit einer Größe von 170 km² und heute die dritte als UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald mit einer Größe von rund 337 km².

(aus Presseinfo TMUEN, Fotos: Verwaltung UNESCO Biosphärenreservat Thüringer Wald)