22.11.2018: Neues aus der AG Ausbildung & Arbeit

Mit positivem Feedback, Lob für die Organisation, die Attraktivität der Firmenpräsentationen und die erstmalig erstellte Ausbildungsbroschüre für die Region startete die Arbeitsgruppensitzung mit Ausstellern, Vertretern der Gemeinschaftsschule und Mitgliedern der Arbeitsgruppe. Alle sprachen sich für eine Wiederholung aus, die meisten sahen einen 2jährigen Rhythmus als geeignet.
Einig war man sich, dass es bereits zahlreiche Angebote der Berufsorientierung gibt, diese aber viel stärker auf lokale Unternehmen ausgerichtet werden sollten. Mit einem früheren Organisationsbeginn für die nächste Berufsinfomesse könnte man dann noch mehr - und insbesondere auch die kleineren - Firmen und Handwerksbetriebe der Region zum Mitmachen motivieren.  
Sorgt die Kombination mit dem Tag der offenen Tür an der Gemeinschaftsschule für mehr Publikumsresonanz oder haben Schüler nicht genügend Zeit mit den Firmen ins Gespräch zu kommen, weil sie an diesem Tag auch ihre Arbeiten aus der Projektwoche vorstellen? Hierzu gab es unterschiedliche Auffassungen, ebenfalls zu der Verteilung der Ausstellerstände in mehreren Etagen des Schulgebäudes. Das sind Themen, die im Vorfeld der nächsten Berufsinfomesse noch einmal intensiv mit allen Akteuren beraten werden.

Die Vernetzung der Akteure und Angebote war dann auch die Brücke zum zweiten Schwerpunkthema des Abends: "Für eine nachhaltige Ausbildungs- und Berufsförderung der Region - welche Themen sollten wir demnächst angehen?"

Bei den Vorschlägen kamen Ideen aus der bisherigen AG-Arbeit, aus den Gesprächen am Rande der Berufsinfomesse sowie auch Erfahrungen aus der Schulsozialarbeit zur Sprache.

Im Ergebnis ergaben sich folgende Schwerpunktthemen mit hoher Priorität:

* jährliche Broschüre zu regionalen Ausbildungs-, Praktika- und Ferienjobmöglichkeiten
* intensivere Vernetzung von SchuleWirtschaft und dabei die Gestaltung und Weiterentwicklung von Angeboten mit lokalen Unternehmen (Projektarbeiten, MINT-Ferienangebote...)
* Infos zu Berufsmöglichkeiten zielgruppengerechter gestalten (Multimedia, social media, BerufswahlApp…)
* bessere Info und Vernetzung harter und weicher Standortfaktoren (Ausbildung/ Arbeit & Mobilität, Arbeiten & Wohnen, ...)

Diese Schwerpunktthemen werden nun in den kommenden Wochen und Monaten in den AG-Beratungen und in Gesprächen mit einzelnen Akteuren weiter bearbeitet.